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Wo wir für Sie schon überall waren: Kultur

Goldglanz für die Ewigkeit – Sonderreise vom 12.03.-16.03.2016

Die große Mosaikkunst in Ravenna und Venedig, war das Thema unserer Sonderreise im Frühjahr 2016

Die Sonne begrüßte uns bei unserer Ankunft in Bologna. Hier erwartete uns der Bus, der uns nach Ravenna brachte, wo wir in einem schönen Palazzo in der Altstadt logierte. Franco, unser Stadtführer für die nächsten beiden Tage, erwartete uns vor der Basilika San Apollinare, vor den Stadttoren Ravennas, eine klassische Basilika aus dem sechsten Jahrhundert mit beindruckendem Mosaikschmuck. Dies war eine wunderbare Einstimmung auf die nächsten Tage. Die Mosaikkunst in Ravenna ist stark beeinflusst von der byzantinischen Kunst, denn im V. und VI. Jahrhundert in denen viele der Mosaiken entstanden, gehörte die Stadt zum Oströmischen Reich. Mit Francos fachkundiger Begleitung besuchten wir die Kirchen, Baptisterien und das Mausoleum der Gallia Placidia, alle mit ausdrucksstarken und wunderbar farbigen Mosaiken. Wir haben in Ravenna aber nicht nur schöne Mosaiken gesehen, sondern auch viel italienischen Flair in der Altstadt erlebt und gute italienische Küche genossen.
Nach zwei Tagen machten wir uns auf den Weg nach Venedig. Auch hier hatten wir Glück, als wir in Venedig in die Wassertaxen stiegen, strahlte die Sonne vom Himmel und die Fahrt zum Hotel direkt hinterm Markusplatz gelegen, war eine wunderschöne Panoramafahrt.
Martina, unsere Reiseführerin für die nächsten beiden Tage, begleitete uns nachmittags in den Dogenpalast, die Machtzentrale der venezianischen Republik für über tausend Jahre.
Nun hatten wir in Ravenna ja schon viele Mosaiken gesehen, in Venedig sollten wir erfahren, wie Mosaiksteine entstehen. Wir besuchten eine der wenigen Glaswerkstätten, in der noch in Handarbeit Mosaiksteine hergestellt werden, die für die Restaurierungen z.B. des Markusdoms oder der Sagra Familia in Barcelona benötigt werden. Auch moderne Künstler bestellen hier Mosaiken genau in den Farbschattierungen, die sie für Ihre Kunstwerke benötigen. Für die goldenen Mosaiksteine wird echtes Blattgold verwendet. Anschließend besuchten wir den letzten Goldhämmerer, der noch in Handarbeit Blattgold hämmert. Seine Werkstatt befindet sich im Wohnhaus in dem Tizian gelebt hat. Nachdem wir nun schon in Tizians Wohnhaus waren, wollten wir es nicht versäumen einige seiner Werke zu sehen und besuchten während des Rundgangs am Nachmittag die Frari Kirche und S. Giovanni Elemosinario.
Der Höhepunkt der Reise sollte am Abend kommen. Martina führte uns in den fürs Publikum geschlossenen Markusdom. Nachdem wir alle Platz genommen hatten, ging das Licht ganz aus und dann wurde nur für uns der gesamte Dom erleuchtet – es glitzerte und funkelte in Gold und der gesamte Bilderteppich der Mosaiken wurde sichtbar. Eine ganze Stunde hatten wir Zeit uns an dieser Pracht satt zu sehen. Man kann es nicht anders sagen, beseelt verließen wir den Dom.
Am Mittag des letzten Tages fuhren wir mit einem Privatboot durch die Lagune – vorbei an Burano, Murano und auch der Gemüseinsel Sant‘ Erasmo nach Torcello. Auf Torcello gibt es zwei Highlights. Die Locanda Cipriani – weltweit bekannt für seine gute Küche, hier speiste schon Hemingway, die Queen, Lady Di und viele andere Berühmtheiten. Nach einem leckeren Mittagessen widmeten wir uns dem zweiten Highlight. Der Dom von Torcello – sie war die erste Bischofskirche von Venedig und ist ausgeschmückt mit einem Mosaik über das Jüngste Gericht, das in seiner Bildhaftigkeit nicht zu übertreffen ist.

Vielen Dank an Herrn Dr. Dreschen für die schönen Fotos!

Fazit: Alle Reiseteilnehmer waren begeistert, wir hatten wunderschöne Kunst gesehen, einen Einblick in zwei besondere Handwerksbetriebe bekommen, die noch nach alter Tradition arbeiten und ein unvergessliches Erlebnis im Markusdom.

Wenn Sie Interesse an unseren Sonderreisen haben, senden wir Ihnen gern die Programme zu.

Petra Emich

 

 

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Kroatien

Kroatien bietet so viele Highlights, dass schon die Auswahl der Orte die man besuchen möchte, nicht leicht fällt. Da dies unsere erste Reise nach Kroatien ist, haben wir uns für eine Autotour entlang der Küste mit anschließendem Erholungsaufenthalt auf Dugi Otok, einer Insel im Zadar Archipel, entschieden.

Unseren ersten Stopp machten wir in Porec`. Diese kleine Stadt an der Küste Istriens hat eine wunderschön intakte Altstadt, die Spuren aller Phasen ihrer Geschichte bewahrt hat – römische, byzantinische und venezianische Hinterlassenschaften findet man überall. Besonders schön sind die Mosaike in der Euphrasius Basilka. Weiter ging es nach Pula, auf der Spitze Istriens gelegen. Pula hat das sechstgrößte erhaltene römische Amphitheater. Besonders gut hat mir der gänzlich erhaltene Augustustempel gefallen. Von Istrien fuhren wir entlang der bergigen Küste nach Dubrovnik. Schon die Fahrt war ein Erlebnis. Immer wieder hatten wir von den Bergen atemberaubende Ausblicke auf das Meer, die vielen Inseln und die Städtchen und Dörfer am Meer.

Dubrovnik wird zu Recht die Perle der Adria genannt, gänzlich umschlossen von einer Stadtmauer, tritt man durch die Stadttore in eine andere Zeit ein, die einen trotz der vielen Besucher gefangen nimmt.  Zurück Richtung Norden fuhren wir nach Split. Kaiser Diokletian baute sich hier um 300 n. Chr eine imposante Palastanlage, aus der sich in den folgenden Jahrhunderten die Stadt Split entwickelte. Ich habe noch nie eine so imposante Verschmelzung von einem römischen Bauwerk mit einer Stadt gesehen, die Atmosphäre in der Stadt ist einzigartig und die Überreste des Palastes sind  sensationell. Bevor wir uns auf die Überfahrt zu unserer Ferieninsel machten, besuchten wir noch Trogir. Ein auf einer Halbinsel gelegens Städtchen mit einem intakten Altstadtkern und einer der schönsten romanischen Kirchen Kroatiens.

In Zadar angekommen  genossen wir den Nachmittag und lauschten der Meeresorgel (hier drückt das Meer  Luft in  35 Röhren und erzeugt dabei unterschiedliche Akkorde) und bestaunten die Donatuskirche. Nun hatten wir in einer Woche so viele beindruckende Dinge gesehen, dass wir uns auf Entspannung freuten.

Mit der Fähre setzten wir über nach Dugi  Otok. Nach 90 Minuten tauschten wir die Betriebsamkeit der Küstenstädtchen mit der Einsamkeit einer wenig bewohnten Insel.  Auf der Fähre hatten wir noch das Gefühl, es würde vielleicht doch nicht so einsam werden aber einmal auf Dugi angekommen fragten wir uns, wo die anderen Mitreisenden wohl alle geblieben seien. Auf der Inselstraße begegnet einem nur selten ein anderes Auto und auch die Buchten mit kristallklarem Wasser sind nur mäßig besucht. Ähnlich wie das Festland ist Dugi   bergig und bietet von vielen Punkten wunderschöne Ausblicke.

Fazit – Kroatien ist ein sehr lohnswertes Reiseziel, für alle, die Freude an Kultur und Natur haben, wir haben diesmal die Kuturdenkmäler bewundert, beim nächsten mal wollen wir einen der unzähligen Naturparks besuchen.

Wenn Sie mehr erfahren möchten sprechen Sie mich gern an
Petra Emich

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Toskana Ferienhaus Urlaub

Die Toskana bietet sich als ideales Reiseziel für viele Bedürfnisse an. Wir wollten mit der ganzen Familie, über 3 Generationen einen gemeinsamen Urlaub machen, wobei  jeder genügend Freiraum für sich hat.  So haben wir eine große Villa mit eigenem Pool  in der Nähe von Siena gebucht und machten uns teils per Flug, teils per Auto auf den Weg.

Die Villa entsprach ganz unseren Vorstellungen, genügend Platz für alle, schöner Pool und Traumblick in die Weinberge. Bei der zur Villa gehörenden Fattoria konnten wir direkt den Wein und das Öl kaufen.

Je nach Lust und Laune unternahmen wir mal mit der ganzen Truppe mal nur mit Teilen Ausflüge nach Pisa, San Gimignano, Arezzo, Volterra, Monte Oliveto, Monteriggioni und mehrmals  auch nach Siena. Wir hatten das große Glück, dass Siena sich in unserer Reisezeit bei den Vorbereitungen für den alljährlich zweimal stattfindenden Palio befand. Bei diesem Reitwettkampf zwischen den einzelnen Stadteilen (Contraden), der schon seit dem Mittelalter durchgeführt wird, geht es hoch her, die Sieneser schmücken die gesamte Stadt, überall finden Proben für die Umzüge der einzelnen Contraden statt und die Proberennen auf der Piazza sind ebenso spannend, wie das Rennen, das jährlich am 2.7. und 16.8. stattfindet. Wir haben uns mitreißen lassen von dieser speziellen Atmosphäre und haben uns einen Spass daraus gemacht, dass jeder von uns mit einer anderen Contrade mitgefiebert hat. Gewonnen hat die Contrade der Gans, den Erlös aus der internen Wetten haben wir dann aber doch bei einem gemeinsamen Eis  verbraten.

Wir sind nach zwei Wochen gut erholt und mit vielen Eindrücken zurückgehrt. Die Toskana eignet sich neben dem Urlaub auf einem der vielen Landgüter, oder der klassischen Studienreise durch die Kunststädte auch für einen Badeurlaub. Von La Spezia im Norden bis zum Monteagentario im Süden findet man lange, breite Sandstrände mit interessantem Hinterland.

Gern bin ich Ihnen bei der Planung Ihres Toskanaurlaubes behilflich.

Petra Emich

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Karneval in Venedig

Die Reise zum Karneval haben wir für unsere Kunden geplant und  begleitet.

Wenn Petrus zürnt

Leider schüttete es wie aus  Eimern als wir in Venedig ankamen. So stellten wir das Besichtigungsprogramm kurzer Hand für den Nachmittag um und besichtigten den Palast Ca Rezzonico anstatt den geplanten Stadtrundgangs zu machen. Sogar der Einzug der Jungfrauen auf dem Markusplatz, der traditionell das erste Karnevalwochenende einläutet, musste wegen der Wetterverhältnisse abgesagt werden. Nicht verzagend genossen wir am Abend gemeinsam ein typisch venezianisches Menue in einem nahegelegenen Ristorante.

Kostüme und Kirchen

Am Sonntag wurden wir für unsere Geduld belohnt, strahlender Sonnenschein den ganzen Tag, so konnten wir uns mit Fotoapparaten bewaffnet in das Getümmel rund um den Markusplatz stürzen. Wunderschöne Kostüme, teils historisch, teils phantasievoll bekamen wir vor der Kulisse dieser einmaligen Stadt zu sehen. Wer wollte hatte am Nachmittag Gelegenheit einige der besonders schönen Kirchen Venedigs zu besichtigen. Auch hier waren wir vom Wetter begünstigt, vom Turm der San Giorgio Kirche konnten wir über den Markusplatz hinweg bis zu den Alpen schauen.

Masken und Comedia del Arte

Auch am Montag hatten wir strahlenden Sonnenschein. In einem Maskenatelier bekamen wir eine Einführung in die Herstellung, und die Geschichte der venezianischen Masken, die zum größten Teil aus der Comedia del Arte stammen. Bevor wir uns erneut dem Treiben auf dem Markusplatz widmeten, besuchten wir noch mit Do.ssa Martina bekannte und weniger bekannte Ecke der Serenissima und selbst Venedigkenner lernten noch neue Aspekte kennen.

Fischmarkt und Ombra

Dienstagmorgen hatten wir noch Gelegenheit den Markt Venedigs am Rialto zu besuchen. Hier kauft der Venezianer seinen Fisch, Gemüse  und was er sonst noch so zum Leben braucht. Wir bestaunten das vielfältige Angebot und wenn wir auch keinen Fisch kauften, so  erstanden doch die meisten noch etwas, was sie mit nach Hause nehmen wollte. Anschließend genossen die meisten noch in der bekannten Vinothek „DoMori“ den in Venedig so typischen „ombra“. Voller Erlebnisse und Bilder machten wir uns am Dienstagnachmittag zurück auf den Heimweg.

Fazit: Venedig ist zu allen Jahreszeiten eine Reise wert – zum Karneval jedoch ein ganz besonders Erlebnis.

Konnte ich Sie neugierig machen?
Sprechen Sie mich gern an, ich freue mich darauf.

Petra Emich

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Japan – Studienreise

Als sich mir die Chance auf eine Kurz-Studienreise nach Japan bot, habe ich sofort zugegriffen.  Da ich mir gern einen Eindruck davon machen wollte, was dies, uns oft so fremd erscheinende Land ausmacht.

Ich machte mich mit einer Reisegruppe des Studienreisen-Veranstalters  Studiosus auf den Weg von Frankfurt nach Tokio.

Nach 10 Stunden Flug und  einer Zeitverschiebung von acht Stunden kamen wir am folgenden Morgen an. Im Ballungsraum von Tokio leben rund 30 Millionen Menschen. Der Weg vom Flughafen in die Stadt führte durch die sich aneinander reihenden Stadtzentren mit immer neuen Hochhausvarianten. Unser modernes Hotel bot nicht nur hohen Komfort und zentrale Lage, von unserem Zimmer im 33 Stockwerk hatten wir auch einen atemberaubenden Blick über einen Teil der Stadt bis hin zum Fuji. Die erste Stadtbesichtigung führte uns  die zwei sehr unterschiedlichen Aspekte des japanischen Lebens vor. Wir besuchten den Asakusa Tempel, einen der beliebtesten Tempel Tokios. Auf dem Areal befindet sich sowohl ein buddhistischer Tempel als auch ein shintoistischer Schrein. Die meisten Japaner leben mit diesen beiden Religionen,  was ihrer Grundeinstellung zum Leben „sowohl als auch“ entspricht und sich in vielen Lebenssituationen zeigt. Umgeben ist der Asakusa Tempel von einer Passage mit Kleinstbetrieben, die Gebäck noch in Handarbeit herstellen und verkaufen,  man kann also bei Produktion zuschauen. Anschließend ging es zurück in die Moderne, wir besuchten den erst dieses Jahr fertiggestellten Skytree, den mit   450m der höchsten Fernsehturm der Welt. Auf 350 m befindet sich eine Aussichtsplattform, von der aus man einen fantastischen Blick hat. Was erstaulich ist, Tokio wirkt trotz seiner Masse an Hochhäusern,  Straßen, Autos und Menschen nicht hektisch. Es wird nicht gehupt, geschubst  oder gedrängelt und diese Rücksicht kommt dann allen zu Gute.

Das Ziel unseres Ausfluges am nächsten Tag war Nikko, es liegt in großartiger Berglandschaft, die besonders im Herbst zur Zeit der Laubfärbung die Besucher anzieht. Hier befindet sich die wunderbare Schreinanlage des ersten Tokugawa-Shoguns Ieyasu (1543-1616),  die die Macht der Tokugawa demonstrieren und zementieren sollte. Wir hatten Glück, die Sonne schien auf die schneebedeckten Tempel und wir konnten ein Brautpaar beobachten, dass hier nach Shinto-Ritus getraut wurde. Nach der Besichtigung führte uns der Weg zum höchst gelegenen See Japans,  er entstand durch die Verstopfung eines Flusses durch den Lavastrom des Vulkans. Er liegt auf 1271 m über dem Meer und die Fahrt hinauf durch  26 Haarnadelkurven war ein aufregendes Erlebnis. Auf dem Rückweg machten wir noch Halt an einem Wasserfall bevor wir Gelegenheit hatten, das in Japan perfekt organisierte Verkehrssystem zu testen. Mit der Regionalbahn, dem Schnellzug, der  S- und U-Bahn kamen wir auf die Minute pünktlich in Tokio, nur 5 Minuten entfernt von unserem Hotel wieder an.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach  Westen. Die Sonne schien und mittags wurde es bis 18 Grad warm. Am Strand von Kamakura schauten wir den Wellenreitern zu, bevor wir den 686  gegründeten  Hase-dera Tempel besuchten, der von einem wunderschönen Garten umgeben ist und einen tollen Ausblick aufs Meer bietet. Die Japaner kommen zu dieser Tempelanlage, um für die Seelen der totgeborenen und abgetriebenen Kinder zu beten. Ein nationales Heiligtum ist der große sitzende Buddha in Kamakura.  Ein Höhepunkt der Reise war die Zeit, die wir in einem Ryonkan verbracht haben. In diesen Gasthäusern verbringen die Japaner gern die Wochenenden.  Die Ausstattung der Zimmer ist japanisch, d.h. man sitzt und liegt auf dem Boden, tagsüber werden die Betten in den Zimmern weggeräumt und erst zur Nacht fertig gemacht. Während des Aufenthalts tragen die Gäste Kimonos. In der Thermalregion von Hakone verfügen die Ryonkans  alle über ein „Onsen“ – hier wird nach Geschlechtern getrennt und festem Ritus das Bad genommen, eine sehr entspannende Angelegenheit. Am Abend dann ein traditionelles japanisches Abendessen. Man sitzt auf  dem Boden an niedrigen Tischen, es werden immer wieder neue Schälchen und Teller mit typischen japanischen Gerichten, meist auf Fischbasis, aufgetragen. Aber nicht nur was auf den Teller kommt ist von Bedeutung, ein großes Augenmerk liegt auf der Optik der Gerichte. Auch das Frühstück am nächsten Morgen war traditionell japanisch, was heutzutage wegen des Zeitmangels auch in Japan nicht mehr oft serviert wird. Für manchen Europäer ist dieses deftige Frühstück mit gebratenem Fisch, Misosuppe und vielen Beilagen sowie grünem Tee allerdings eine Herausforderung, daher ist es gut, dass in den meisten Hotels auch  kontinentales  Frühstück angeboten wird.

Am nächsten Tag hatten wir etwas Pech, es regnete und so war die Sicht beim Besuch im Schwefel Tal sehr eingeschränkt. Trotzdem sahen wir die Schwefeldämpfe und das mit 80° aus der Erde sprudelnde Wasser und natürlich fuhren wir nicht weiter bevor wir nicht die berühmten und Gesundheit versprechenden schwarzen Eier, die im Schwefelbad gekocht sind, probiert hatten. Wir hatten gehofft bei unserer Fahrt über den Ashi See den mächtigen Kegel des Fuji zu sehen, aber wie so oft zeigte er sich nicht.

Zurück in Tokio warfen wir uns noch einmal mit aller Macht ins moderne Leben. Nach einem  Bummel über die Einkaufsmeile Omotesando,  besuchten wir noch das moderne Rathaus von dessen beiden frei zugänglichen Türmen man wieder einmal einen Panoramablick über diese faszinierende Stadt hat. Der abendliche Spaziergang führ e uns zum Kabukicho  mit seinen vielen  Neonreklamen. Hier befinden sich, die aus Filmen bekannten, quer über die Kreuzung führenden riesigen Zebrastreifen. Trotz der vielen Menschen und Autos kommt keine Hektik auf. Nach einem typisch japanischen Abendessen machen wir noch das, was die Japaner gern zur Entspannung tun,  wir mieteten uns einen Karaoke Raum und sangen mit wachsender Begeisterung gemeinsam die Hits der letzten 30 Jahre.

Fazit: Wir haben in kurzer Zeit viel gesehen, erfahren und erspürt.  Alle sind sich einige, wir wollen gern wiederkommen und eine ausführliche Rundreise machen, um weiter einzutauchen in das japanische Leben – denn Japan macht etwas mit einem , es berührt die Seele ohne dass man genau benennen kann, was es ist.

Unserem Reiseleiter ist es gelungen uns in die japanische Denkweise einzuführen und ein Gefühl dafür zu bekommen, was das japanische Leben ausmacht.

Wenn ich Sie neugierig auf Japan machen konnte, sprechen Sie mich gern an.

Petra Emich

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Sonderreise Rom 2012

Fast schon Tradition sind die von uns im November durchgeführten Studienreisen nach Rom. Mit 18 Reiseteilnehmern machten wir uns am 15.November auf den Weg nach Rom. Dr. Markus Kirchler, ein Altertumswissenschaftler,  der vielen Liebhabern der ewigen Stadt aus Deutschland bereits ein Begriff ist und dem wir das abwechslungsreiche Programm verdanken, nahm uns in Rom angekommen in Empfang.

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte uns Rom und bei einem richtig italienischen Tramezzino genossen wir den Blick von der Terazza del Pincio  über die ewige Stadt. Anschließend begaben wir uns auf einen Spaziergang von der Piazza del Popolo bis zur Spanischen Treppe, der Weg  führt  durch malerische Straßen mit herrlich italienischer Atmosphäre. An der Spanischen Treppe angekommen, nahmen wir einen Espresso wie schon einst Goethe im Cafè Greco ein, bevor wir uns auf den Weg zu unserem Hotel, dem Paolo VI machten. Dieses stilvolle 4*Hotel liegt direkt hinter den Colonnaden des Petersplatzes und von der kleinen Terrasse hat man einen wunderschönen Blick auf den Petersdom und den Vatikan. Wir beschlossen den Abend mit einem typisch italienischen Menü im Borgo.
Das Highlight der Besichtigungen am folgenden Tag, war der Besuch des sonst nicht öffentlich zugänglichen Teils, der Katakombe der Domitilla. Der Leiter der Kommission für christliche Archäologie führte uns in die christlichen Bestattungsriten ein und wir bekamen einen tiefen Einblick in das Verständnis der frühen Christen über Leben und Tod.
Am 3. Tag hatten wir Gelegenheit mit einem wirklichen Kenner den Vatikan zu besuchen und viele Dinge zu hören und zu sehen, die man sonst nicht zu sehen bekommt.
Der Ausflug am Sonntag führte uns in die Etruskerstadt Ceveteri, ca. 45 km von Rom entfernt. Es sind zwar keine Städte der Etrusker erhalten geblieben, aber ihre Totenstätten, die Nekropolen, geben ein genaues Bild über ihre Lebensweise.  Bei einem opulenten Mittagessen in einer Fattoria  nahe der Ausgrabungsstätten, erlebten wir nicht nur die römische Küche sondern auch das Familienleben der Römer am Wochenende.
Der Besuch der Vatikanischen Museen mit seinen großen Kunstwerken  beschloss das Programm.
Viele schöne Dinge haben wir gesehen, viel Neues erfahren, gut gegessen und getrunken und schon viele Idee, was wir im nächsten November ins Programm nehmen können.

Fazit: Wer in kurzer Zeit viel erleben und fundierte Erläuterungen zum Gesehenen haben möchte, für den ist eine organisierte Studienreise eine gute Wahl. In unseren selbst organisierten Reisen bieten wir immer Programmpunkte, das Sie sonst nicht angeboten bekommen.

Sprechen Sie mich auch sehr gern an wenn Sie eine Gruppenreise mit Ihren Freunden, Sportkollegen oder anderen Interessengemeinschaften planen. Ich arbeite viele private Gruppenreisen aus und stehe Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Petra Emich

Zum Programm der Reise

Wenn Sie Interesse an unseren Sonderreisen haben, lassen Sie es uns wissen, wir werden Sie dann in den Versandverteiler aufnehmen.

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Ecuador&Galapagos

Durch die Mitte des kleinen Landes Ecuador verlaufen von Norden nach Süden die beiden Andenkordilleren und die Lage Ecuadors am Äquator macht es möglich  alle 4 Jahreszeiten an einem Tag zu erleben.

Quito  ist eine quirlige Stadt mit einem sehr schönen kolonialen Zentrum und lädt auf seinen Plätzen zum Verweilen ein. Wegen der vielen Kirchen wird Quito auch die größte Kirche der Welt genannt.  In Otavalo besuchen wir den farbenfrohen, berühmten indianischen Markt und stürzen uns ins Gewühl.  Weiter geht es entlang der Allee  der 22  Vulkane bis zu einer Höhe von 6000 m. Ab 4000 m wird uns die Luft knapp und wir werden in allem was wir tun ganz langsam. Die Landschaft ist atemberaubend und der Vulkan  Chimborazo  gibt  für wenige Minuten seine weiße Mütze preiss. Die Landschaft wird von Pampasgras und Bergwald dominiert und Lamas, Alpakas und  Vincunas  grasen gemütlich in diesen Höhen.  Weiter geht es über Latacunga Richtung Süden. Hier besuchen wir einen riesigen Markt auf dem alles angeboten wird, was der Mensch so braucht. Die ortsansässigen Bauern kommen und verkaufen Ihre Ware und es ist ein Erlebnis,  von dem wir uns nur schwer losreißen können. Weiter geht es ab  Alausi  mit der kleinen Bergbahn zur Teufelsnase. Wieder erwarten uns  wunderschöne grüne tiefe Täler und Schluchten.  Die letzte Etappe  führt uns über Ingapirca- die wichtigste Inkastätte Ecuadors – Bittplatz für die Gunst der Sonne, Mond und Sternen-, nach Cuenca. Cuenca ist eine sehr schöne gemütliche, spanisch koloniale Stadt, die wunderbar restauriert wurde  und viel Flair und Charme versprüht. Die kleinen Gassen,  der Blumenmarkt und die Markthalle laden zum Verweilen ein.

Unsere letzte Etappe bringt uns nach Guayaquil, von wo aus wir mit einem Inlandflug auf die Galapagos Insel Baltra fliegen. Wir werden zu unserem Schiff  gebracht, welches uns die nächsten Tage als Hotel dient und freuen uns auf die erste Exkursion. Unser Naturführer begleitet uns bei allen Landgängen. Wir dürfen nur auf ausgewiesenen Wegen laufen, dabei werden wir gebeten auf unsere Schritte zu achten, denn  immer wieder liegen Leguane und Echsen auf dem Weg um sich zu wärmen und damit Ihre  Energiereserven aufzufüllen. Die Tiere zeigen kein Fluchtverhalten  und wir laufen neben großen Seelöwen und Echsen vorbei, wobei mir nicht immer ganz wohl ist. Die Masse eines solchen Seelöwen ist nicht zu unterschätzen. Fregattvögel sind beim Balzen und der rote Kehlkopf wird kräftig aufgeblasen um Eindruck bei dem Weibchen zu machen.  Im Abendlicht sehen wir Blaufußtölpel, Leguane die bei einander liegen und sich wärmen und  Seehundbabies  die auf die Rückkehr Ihrer Mütter warten. Wir sind  von der Natur absolut überwältigt.  Es ist das Betreten einer anderen, uns fremden Welt  und die Faszination lässt uns nicht mehr los. Natürlich sehen wir auch die riesigen Landschildkröten und sind fasziniert von den großen roten Krebsen, die als Aasfresser auf einigen Inseln für Ordnung sorgen. Wo das Auge hinschaut entdeckt es etwas anderes. Morgens begleiten uns hunderte von Delphinen und Mantas schwimmen an der Wasseroberfläche. Als wir am nächsten Tag mit Pinguinen, Seehunden und Leguanen schnorcheln ist unser Glück perfekt.

Fazit: Diese Reise ist für jeden Reisenden geeignet, der einmal die üblichen Reiserouten verlassen möchte und ein Naturliebhaber ist.  Die einmalige Fauna und Flora  wird Sie begeistern.

Barbara Schraut

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Östliches Mittelmeer

Start und Zielpunkt unserer Kreuzfahrt mit der Costa Pacifica war Savona.

Stürmisch begrüßte uns das Mittelmeer, aber schon auf der Höhe von Korsika hatte sich Poseidon wieder beruhigt und wir hatten eine ruhige Nacht. Der erste Tag auf See führte uns vorbei am Stromboli, der seine Rauchwolken in  den blauen Himmel pustete. Das erste Highlight war die Fahrt durch die Meerenge von Messina, die Sizilien vom italienischen Festland trennt.  Ausgesucht hatten wir uns diese Kreuzfahrt, da sie in zwei israelischen Häfen Halt machte, Ashdod und Haifa. So hatten wir in zwei Ausflügen Gelegenheit sowohl Bethlehem und Jerusalem, als auch Galiläa und den See Genezareth zu besuchen. In Israel trifft man sowohl auf Spuren einer mehr als 3000 Jahre alten Kultur, den Anfängen des Christentums, als auch die Spannungen, die durch die jüngere Geschichte und die Politik von heute verursacht wird.  Nach all diesen Eindrücken hatten wir bei einem Seetag Gelegenheit uns an Bord zu entspannen. Hier findet jeder etwas für seinen Geschmack, ruhige Ecke, wo man auf dem Liegestuhl liegend das Meer, den Wind und die Sonne genießen kann oder rund um den Pool mit großer Rutsche, wo tagsüber unterschiedliche Aktivitäten angeboten werden.  Unser nächster Stopp war Izmir, nicht weit entfernt befinden sich sowohl die Basilika des HL. Johannes als auch die antike Stadt Ephesos mit seinen beeindruckenden Bauwerken – das antike Theater, dass 25.000 Menschen Platz bietet, die alten Marktstände und die erste Bibliothek des Altertums. Abends stachen wir wieder in See  zu unserem nächsten Ziel Piräus. Der Hafen von Athen empfing uns mit strahlendem Sonnenschein und nachdem wir uns durch den Berufsverkehr und die Schlangen am Einlass der Akropolis gekämpft hatten, wurden wir mit traumhaften Ausblicken belohnt. Nach dem Rundgang durch die Tempelanlage besuchten wir noch das neue Akropolis-Museum, das nicht nur architektonisch herausragend ist, sondern auch  ein ganz neues Ausstellungskonzept bietet.  Abschluss der Reise war Civitavecchia, von hier aus erreicht man in 90 Minuten Rom. Wir hatten die Qual der Wahl und entschieden uns für einen Bummel durch die Altstadt, vorbei an Brunnen und Plätzen zum Petersdom, der auch thematisch ein gelungener Abschlusspunkt unserer Besichtigungstour war. Sehr beeindruckt von allem was wir gesehen hatten, machten wir uns auf den Rückweg nach Savona.

Fazit:  Ideal ist diese Kreuzfahrt für diejenigen, die sich für alte Kulturen interessieren. Besonders reizvoll ist es, sich den historischen Stätten auf dem Seewege zu nähern.

 Petra Emich

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Sulawesi

Sulawesi gehört zum indonesischen Archipel und Jacques Cousteau sagte einmal, es sei eines der schönsten Tauchgebiete der Welt.

Da ich sehr gerne tauche und immer wieder etwas Neues entdecken möchte, habe ich in diesem Urlaub eine Kombination aus Kultur und Tauchen gewählt und bin absolut begeistert. Auf dem Hinweg habe ich einen Stopp in Singapur gemacht und habe es nicht bereut. Die quirlige Wirtschaftsmetropole lebt von den Kontrasten zwischen Alt und Neu und ist ein Shopping Eldorado. Viele Grünanlagen und Parks sowie der Botanische Garten sorgen für eine erholsame Zeit in einer absolut bunten Stadt. Der Flug ging weiter über Bali nach Sulawesi. Nach Ankunft wurde ich von unserem  Guide herzlich in Empfang genommen und mit einem VW Bus ging es durch das reizvolle Hochland Indonesiens. Nach ca. acht Stunden kam ich im Torajaland an. Das Hotel ist nach der typischen traditionellen Bauweise erbaut und man empfing mich mit viel Herzlichkeit. Das eindrucksvolle Volk der Toraja ist  noch sehr tief in der alten Kultur der Ahnenverehrung und den Regeln der Bestattungsfeierlichkeiten verwurzelt und sieht das irdische Leben nur als Zwischenstufe für das wahre Leben im Jenseits. Ich hatte das große Glück  eine Bestattungszeremonie miterleben zu dürfen und in diesen Stunden befand ich mich in einer komplett anderen Welt.  Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und hatten  keine Worte für das, was ich dort erleben durfte. Die Torajas sind eines der letzten Naturvölker.

Nach diesen aufregenden Erfahrungen ging es mit einem kurzen Flug in den Norden, zum tauchen. Der Bunaken Nationalpark liegt vor Manado in Nordsulawesi und gehört zu den besten indonesischen Tauchgebieten. Hier findet man vorwiegend sehr schön bewachsene Steilwände mit einer großartigen Vielfalt von Fisch. Schwarmfische, Schildkröten, Napoleons und unterschiedlichste Nacktschnecken, Skropionfische und Haie, um nur einige aufzuzählen.

Fazit: Eine großartige Reise mit vielen Highlights und vielen Eindrücken. Ich würde die Reise Jedem empfehlen der Lust hat eine andere Kultur kennen zu lernen und sich einmal auf ungewohnten Pfaden zu bewegen. Für jeden Tauchfreund ist Sulawesi allemal zu empfehlen.

Barbara Schraut

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Toskana

Wenn Stein zu Leben erwacht

Marmor war schon in der Antike Baustein und Schmuckmaterial, er war ein Zeichen von Luxus, Macht, Ruhm und Reichtum. Der Marmor von Carrara gilt als einer der wertvollsten der Welt. Von allen Künstlern, die in den Apuanischen Alpen nach dem Grundstein ihrer Werke suchten, ist Michelangelo der berühmteste. Das Hauptaugenmerk der 5-tägigen begleiteten Gruppenreise nach Florenz und in die Toskana lag daher auf den Bauwerken und Skulpturen ohne dass die anderen Kostbarkeiten der Toskana, die am Wege liegen vernachlässigt wurden. Auch die Kostbarkeiten aus Küche und Kellern der Toskana fanden ausreichend Beachtung.

Küche und Kellern der Toskana fanden ausreichend Beachtung.

So wurden nicht nur die Kunstwerke in Florenz, Pienza, Siena und Volterra besichtigt sonder auch ein Marmorbruch in Carrara, eine Terrakottafabrik und einen Alabasterbetrieb besucht, hierbei bekamen wir einen Einblick in die Gewinnung und Verarbeitung dieser Werkstoffe.

In einer Larderie konnten wir nicht nur erfahren wie der berühmte Lardo di Colonnata, Speck  der nach alter Tradition in Marmorbecken lagert und reift, hergestellt wird, sonder hatten auch Gelegenheit diesen anschließend zu verkosten. Auch ein Hersteller des berühmten Schafskäse „Peccornio“ zeigt uns erst seine Produktionsstätte und verköstigte uns anschließend mit den wohlschmeckenden Endprodukten.

Die liebliche toskanische Landschaft und die schönen Hotels sowohl in Florenz als auch vor den Toren von Siena taten ein Übriges, dass die Reise trotz des nicht immer schönen Wetters ein voller Erfolg wurde.

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Die Toskana ist so beliebt, weil sie für alle Urlaubsansprüche etwas zu bieten hat: Hier finden Kunstbeflissene, Weinliebhaber, Freunde der guten Küche, Badeurlauber und Lanschaftsliebhaber  gleichermaßen Ihr ideales Urlaubsziel, das Angebot an Hotels, Ferienhäusern, umgebauten Landgütern oder Villen ist groß, dass für alle Bedürfnisse und Geldbeutel das Passende zu finden ist.
Petra Emich

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Wo wir für Sie schon überall waren

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