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Oman -Studienreise

Eine vom Reiseveranstalter Studiosus organisierte  siebentägige Studienreise führte mich in den Oman.

Dieses faszinierende Land auf der arabischen Halbinsel liegt nur knapp sieben Flugstunden von Deutschland entfernt. Unsere Reiseführerin führt uns in die Geschichte, die Kultur, die Religion sowie die momentane politische Lage des Omans ein. Schon bei den ersten Besichtigungen in Maskat, wo knapp die Hälfte der 2,5 Millionen Bürger des Landes leben, bekomme ich große Hochachtung vor der Entwicklung des Omans in den letzten 50 Jahren.  Wir besuchen die neue Oper, das Nationalmuseum und spazieren am Palast des Sultans und der Hafenpromenade entlang, bevor wir durch den Souq schlendern. Hauptsächlich Weihrauch, Duftöle, sowie Kleidung und Schmuck werden hier angeboten. Die Omanis legen viel Wert auf Ihre Tradition, die Männer kleiden sich auch heute noch überwiegend mit der „Dishdasha“ und der dazugehörigen Kopfbedeckung der „Kumma“. Die Frauen tragen in der Öffentlichkeit ein langes schwarzes Gewand die „Abaya“. Während der ganzen Reise erlebe ich die Menschen im Oman als besonders freundlich, fröhlich und sehr offen und zugewandt.

Am zweiten Tag machen wir uns mit Geländewagen auf den Weg in das Gebirgsmassiv „Jebel Akhdar“. Doch bevor wir Maskat verlassen, besuchen wir noch die große Moschee und bekommen von unserer Reisführerin eine Einführung in die Grundzüge des im Oman gelebten „ibanditschen Islams“ – genau wie im Christentum gibt es auch im Islam unterschiedliche Ausprägungen. Die große Moschee beeindruckt besonders durch ihre Schlichtheit und die Ornamentik.
Mit jedem Meter den  unser Geländewagen in die Höhe des Jebel Akhdar fährt steigt meine Bewunderung für die beindruckende Bergwelt, aber auch für die Leistung der Menschen, in solch einer Umgebung zu überleben. Die Täler, Wadis genannt, werden schon seit mehr als 1500 Jahren mit einem Kanalsystem, dem Aflaj bewässer. So können die Wadis mit Dattelpalmen und Obstbäumen sowie Getreide bepflanzt werden und das Überleben der Menschen sichern. Auf dem Weg zum 2000m hohen Saiq Plateua haben wir immer wieder neue Ausblicke in die uns umgebende Bergwelt, es ändern sich Farbe und Formen des Gesteins. Auf dem Plateau angekommen, genießen wir die überwältigenden Aussicht.
Ziel unserer Tagestour ist Nizwa, einst Sitz des religiösen Führers des Omans und ausgestattet mit einer imposanten Festung. Nizwa sollte man auf jeden Fall freitags besuchen, dann findet hier vormittags der Viehmarkt statt, ein ganz besonderes Erlebnis. Gegen Mittag machen wir uns noch mal auf in die Bergwelt. Ziel heute ist der Jebel Shams (Berg der Sonne) oder auch der sogenannte Grand Canyon des Omans und der Name verspricht nicht zu viel der Blick ist sensationell. Auf dem Rückweg machen wir Halt in Al Hamra, hier stehen noch recht gut erhaltene Teile der einstige Lehmstadt. Bis 1970 hat der größte Teil der Bevölkerung in solchen Lehmhäusern gewohnt, heute leben die Menschen in klimatisierten Häusern. Es gibt eine gute Infrastruktur, der Sultan hat eine kostenlose medizinische Versorgung für alle eingerichtet, alle Kinder sind schulpflichtig, Männer wie Frauen können die Universität besuchen. Ab Klasse 1 gibt es im Oman Englischunterricht, alle Schilder sind zweisprachig, arabisch und englisch. Eine wirklich bewundernswerte Entwicklung zum Wohle der Bevölkerung.
Am fünften Tag geht es in die Sandwüste. Etwa 100 km westlich von Nizwa liegt Whaiba Sands.  Um mit unseren Autos nicht stecken zu bleiben, wird aus den Reifen die Hälfte der Luft abgelassen und dann geht es los. Wer noch keinen Sonnenuntergang oder den Sternenhimmel in der Wüste erlebt hat, sollte dies auf jeden Fall auf seine Liste seiner Ziele setzen, es ist ein sehr meditatives Erlebnis. Von unserem Camp in der Wüste kann man auf die umgebende Düne klettern, um diese Momente zu erleben.
Nach der Nacht in der Wüste fahren wir wieder zur Küste nach Sur. In dieser Hafenstadt wurden schon in alter Zeit die für den gesamten arabischen und afrikanischen Raum genutzten Schiffe, die Dhaus gebaut  – und wieder bekommen wir neue Eindrücke. Zum Abschluss  fahren an der Küste entlang zu dem etwas nördlich von Maskat gelegenen  Mussanah. Hier genießen wir ein Bad im Indischen Ozean und lassen die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren, bevor wir uns am folgenden Vormittag auf den Heimweg begeben.

 

Fazit: Mich hat der Oman fasziniert und begeistert, die Menschen, die Natur, die Kultur. Wenn man sich darauf einlässt, kommt man angefüllt mit schönen Empfindungen und Erlebnissen zurück nach Hause. Gern bin ich Ihnen bei der Auswahl Ihrer nächsten Rund- oder Studienreise behilflich.

Petra Emich

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