Menü

Namibia

Namibia war einmal das südlichste Ostseebad  Deutschlands und auch heute noch begegnet man den Spuren der damaligen deutschen Kolonialherrschaft. Mich reizte die unendliche Weite der Landschaft, die Kargheit , das Wilde raue Klima der Küste, die faszinierende Dünenlandschaft  und ein Sternenhimmel der durch keine Lichtquelle gestört wird und einen großartigen Blick in die Weite des Universums zulässt.

Die kleine Hauptstadt Windhoek empfängt uns mit schönen Bürgerhäusern und obwohl sehr klein, flanieren wir durch die Fußgängerzone und schauen schon einmal welche Souvenirs wir auf dem Rückweg erstehen können. Wir haben uns für die erste Nacht in einer kleinen Pension eingemietet und planen am nächsten Tag unsere Tour durch Namibia zu beginnen.

Nordöstlich von Keetmanshoop liegt der Köcherbaumpark.  Die seltsamen Bäume stehen unter Naturschutz und es gibt nur noch ca. 300 Stück im ganzen Land. Wir sind zum Sonnenuntergang dort und die untergehende Sonne färbt die Stämme tiefgolden. 

Weiter geht es nach Kohmanskop- der Geisterstadt,   die nicht weit von Lüderitz entfernt ist. Diese Gegend wurde auf einen Schlag berühmt, als im Jahr 1905 die ersten Diamanten gefunden wurden. Die Blütezeit hielt nur 20 Jahre und aus dem Luxus und Reichtum in der Wüste folgte die Ernüchterung und die Stadt wurde wieder verlassen. Die Namibwüste hat sich die Stadt längst zurückerobert und  bei einer Führung durch die Geisterstadt  erfährt man so manche lustige Geschichte.

Wir freuen uns auf  ein Highlight der Reise, die orangeroten Dünen von Sossusvlei. Wir fahren ganz früh los damit wir mit dem Öffnen des Gates vor Ort sind  und freuen uns auf die höchsten und ältesten Dünen der Welt. Das morgendliche Licht ist großartig und wir legen immer wieder einen Stopp ein um die Landschaft zu genießen. Ein spektakuläres Erlebnis ist die Fahrt mit einem Heißluftballon über die Dünen. Es bieten sich grandiose Aussichten.

Swakopmund liegt direkt am Atlantischen Ozean und ist bekannt für die schönen und gut erhaltenen wilhelminischen Bauten. Große breite Straßen und deutsche Straßennamen begegnen uns. Kurz bevor wir in die Stadt einfahren, kommen wir an einem See vorbei, in dem sich tausende von Flamingos tummeln. Wir sind gefesselt von diesem Schauspiel und merken gar nicht, dass die Nacht  einbricht. Am nächsten Tag besichtigen wir den pittoresken Bahnhof und den Leuchtturm und starten  einen Ausflug nach Walvis Bay wir hunderttausende blökender Seehunde bestaunen.

Der Etoscha Nationalpark ist sicher einer der schönsten Nationalparks in Afrika. Im Zentrum liegt eine große Salzpfanne umgeben von Gras und Dornsavannen. Die ganze Palette von Großwild ist im Park vertreten und es  ist keine Seltenheit diese zu sichten. Wir haben uns 3 Nächte in unterschiedlichen staatlichen Camps  im Park eingebucht, damit wir genügend Zeit haben an den Wasserlöchern zu verweilen und abzuwarten was sich dort tut. Wir werden belohnt, Giraffen die zum Trinken  kommen, Zebra Karawanen ziehen vorbei und Elefanten in großer Zahl, die sich mit dem weißen Salzschlamm bewerfen um sich von Parasiten zu befreien.

Wir machen noch einen Abstecher ins Kaokoveld  im Damaraland,  nordwestlich  der Etoscha Pfanne. Von  Palmwag aus geht die Fahrt in eine karge Gebirgslandschaft, die von wenigen Menschen bewohnt ist. In diesem Gebiet leben die Himba und Herero, wobei die Himba noch ein nomadisierendes Volk sind, welches Rinder züchtet.  Wir sind im Kraal eingeladen und schauen uns neugierig um. Sie leben noch vergleichsweise unberührt von der europäischen Zivilisation.  Desweiteren haben wir einen Ausflug zu den Wüstenelefanten unternommen und hatten das große Glück auf eine kleine Gruppe zu stoßen.

Fazit: diese Reise empfehle ich Jedem, der Spaß an Abenteuer, wilden Tieren, großartigen Wüstenlandschaften und beindruckenden Landschaften hat. 

Wenn ich Sie neugierig machen konnte, freue ich mich auf Ihren Anruf

Barbara Schraut

Zurück zur Übersicht


Aktuelle News

Reisebericht Sonderreise nach Mailand 500 Jahre Leonardo da Vinci und Rigoletto in der Scala

Weiter lesen


Wo wir für Sie schon überall waren

Suchen Sie Anregungen oder haben
Sie schon ein Reiseziel im Auge?
Eine Auswahl von Zielen, die wir für
Sie erkundet haben, finden Sie hier –
nach Kontinenten und Ländern sortiert.

Weiter lesen



Schraut Reisekontor
Eppendorfer Landstr. 76 | Hamburg
Tel. 040 / 47 70 10
E-Mail: info@schraut-reisekontor.de

Öffnungszeiten:
Bitte beachten Sie in der Zeit vom
24.6. bis 25.8.2019
sind unsere Öffnungszeiten
Mo-Fr 10-18 Uhr/Sa 11-15 Uhr

Impressum Datenschutz