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Wo wir für Sie schon überall waren: Italien

Kurztrip nach Neapel

Der Focus dieses Kurztrip nach Neapel lag auf dem Besuch der Oper „La Traviata“ im Teatro San Carlo. Und natürlich wollten wir auch die Sehenswürdigkeiten Neapels und Pompejis erkunden und die Atmosphäre der Stadt erleben.

Mit fünfundzwanzig Teilnehmern machten wir uns auf den Weg nach Neapel.  Wir wurden mit strahlendem Sonnenschein begrüßt, so dass wir den Welcome Drink auf der Dachterrasse in vollen Zügen genießen und uns am Blick auf die Stadt, den Vesuv und das Meer erfreuen konnten. Schon beim ersten gemeinsamen Abendessen in einer der ältesten Tavernen der Stadt, gab es ausreichend Gesprächsstoff, hatten wir doch am Nachmittag die Ausgrabungsfunde Pompejis im Nationalmuseum besucht.  Die unterschiedlichen Facetten Neapels lernten wir am nächsten Tag kennen. Morgens besuchten wir ein soziales Projekt im Stadtteil Sanita, genossen zum Mittag eine im Steinofen gebackene Pizza und machten am Nachmittag einen Bummel durch die Altstadt.

Am Abend trafen sich die meisten Teilnehmer auf der Dachterrasse des Hotels und genossen den Sommerabend bei einem Glas Wein. Sonntagvormittag stand im Zeichen des imperialen Neapels. Wir besuchten den Königspalast und bummelten an der Promenade entlang. Am Nachmittag ging es in die Oper, ein wahrer Genuss für Augen und Ohren. Beim anschließenden Abendessen konnten wir uns über das Gehörte und Gesehene austauschen – alle waren sich einig, wir hatten eine wirklich gute Aufführung mit ausgezeichneten Sängern, hervorragendem Orchester und einem schönen Bühnenbild gesehen.

Nach dem Motto – der frühe Vogel fängt den Wurm, machten wir uns am folgenden Morgen auf den Weg nach Pompeji. Wir wurde belohnt, der Andrang hielt sich in Grenzen und so konnten wir alles in Ruhe beschauen.  Zu Mittag speisten wir wie die alten Römer – nach Rezepten aus der Zeit des ersten Jahrhunderts nach Christus und in einem einer römischen Villa nachempfunden Ambiente.

Bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen machten, besuchten wir das nahegelegene Museum Boscoreale. Es beherbergt konservierte Alltagsgegenstände und Lebensmittel aus Pompeji. Mit den Funden, die wir im Nationalmuseum in Neapel gesehen hatten, den Häusern, Straßen und Plätzen die wir in Pompeji besuchten und diesen Fundstücken des täglichen Lebens im Museum von Boscoreale, haben wir einen tiefen Einblick in das Leben der alten Römer erhalten. Zufrieden und voller neuer Eindrücke ging es auf den Rückweg nach Hamburg.

 

Fazit: Wir haben in kurzer Zeit viel erlebt und gesehen.  Neapel ist eine pulsierende Stadt mit viel Charme. Sowohl für Geschichtsinteressierte als auch Opernfreunde immer eine Reise wert. Wenn Sie Interesse an unseren Sonderreisen haben, nehmen wir Sie gern in unseren Verteiler auf und senden Ihnen die Reiseangebote zu.

Petra Emich

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Carmen im Teatro la Fenice-Sonderreise nach Venedig

Diese Reise stand ganz im Zeichen der Musik. Höhepunkt war der Besuch der Opernaufführung von George Bizets „Carmen“ im Teatro La Fenice.

Nach der Ankunft am Flughafen Venedig bestiegen wir die Wassertaxen und fuhren an der Friedhofsinsel San Michele vorbei in das Becken von San Marco zu unserem Hotel. Der Palazzo Selvadego liegt direkt hinter dem Markusplatz, wohin unser erster Sparziergang am Nachmittag führte. Wir bewunderten die immense Pracht der Mosaiken im Markusdom und den weltberühmten Pala d’Oro. In einem schönen venezianischen Restaurant genossen wir ein gemeinsames Abendessen und ließen so den Tag ausklingen.

Am zweiten Tag unserer Reise hatten wir die Gelegenheit das Teatro la Fenice mit all seinen Räumen  zu besichtigen und alles über das berühmte Opernhaus zu erfahren. Nach dem verheerenden Brand  1996 wurde das Haus mit neuester Technik aber stilgetreu wieder aufgebaut. Wir waren sehr beeindruckt und freuten uns auf die abendliche Vorstellung. Anschließend besuchten wir das Konservatorium San Marcello. Im ehemaligen Palazzo der Dogenfamilie Pisani ist heute die Musikhochschule untergebracht und somit der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Bei einer Sonderführung zeigte uns die Bibliothekarin die teils prunkvollen Räume, besonders schön war der Konzertsaal. Im kleinen hauseigenen Museum konnten wir Musikinstrumente aus verschiedenen Jahrhunderten bestaunen. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, so konnte sich jeder nach seinen Wünschen auf den Abend vorbereiten. Die Aufführung war ein voller Erfolg, die Atmosphäre im La Fencie sehr stimmungsvoll, Sänger und Orchester sehr überzeugend, die Aufführung und das Bühnenbild sehr modern – wir waren begeistert.

Am dritten Tag wanderten wir auf den Spuren von Vivaldi und bekamen so die weniger bekannten Ecken Venedigs zu sehen. Vivaldi war Komponist, Dirigent und Hauskomponist des größten der vier Waisenhäuser seiner Zeit in Venedig – dem Ospedale della Pietà. Der für das Archiv zuständige Professor führte uns durch die Kirche und das Haus und berichtete viel über das Leben im Waisenhaus und den berühmten Komponisten. Anschließend besuchten wir das Instrumentenmuseum in der Kirche San Maurizio. Auch hier führte uns ein Fachmann durch die Ausstellung und erklärte uns viel über die Herstellung von Instrumenten und was diese so wertvoll macht. Nun hatten wir viel über die Musik im 18. Jahrhundert in Venedig erfahren. Nach dem Mittagessen besuchten wir den Palazzo Mocenigo, der bis in die 60-ziger Jahre des letzten Jahrhunderts in Privatbesitz war und dann in ein Museum umgewandelt wurde. Hier bekamen wir einen guten Eindruck wie eine adelige Familie in dieser Epoche lebte und wohnte. Der krönende Abschluss des Tages war der Blick vom Dach des ehemaligen Handelshauses der Deutschen in Venedig, direkt am Rialto. Nach langjähriger Renovierung ist dort heute ein Luxuskaufhaus untergebracht.  Wir hatten eine Reservierung für die Dachterrasse und konnten auf Venedig und das Hinterland genießen, den strahlenden Sonnenschein gab es als Zugabe.

Am vierten Tag standen zwei weitere Aspekte Venedigs im Mittelpunkt unseres Rundgangs – die Gondel und die Malerei. Es gibt noch vier Gondelbauer in Venedig, von denen wir einen in seiner Werkstatt besuchten. An einer Gondel, deren Bau fast abgeschlossen war, wurde anschaulich erklärt, worauf es bei einer Gondeln ankommt, was ihre wichtigsten Merkmale sind und wie sie gesteuert werden kann. Anschließend besuchten wir eine weitere wichtige Institution Venedigs: Die Scuola San Rocco. Die Scuole waren Laienbruderschaften, die sich sozialen Aufgaben widmeten und ihre Bruderschaftshäuser von berühmten Malern gestalten ließen. Die Scuola San Rocco wurde gänzlich von Tintoretto ausgemalt, wahrhaft imposant. Zwei weitere Lichtgestalten der venezianischen Malerei bekamen wir in der nahegelegenen Frari Kirche zu sehen, Bellini und Tizian. Tizians weltberühmte „Maria Himmelfahrt“ und Bellinis „sacra conversazione“. Nach diesem Kunstgenuß hatten wir noch einmal Gelegenheit die venezianische Küche zu genießen, bevor wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen machten und zurück nach Hamburg flogen.

Fazit: Eine gelungene Reise mit vielen schönen Eindrücken. Da wir sehr viele Anfragen für diese Reise hatten, haben wir sie zweimal durchgeführt.

Eine Teilnehmerin schrieb uns folgendes Feedback:

Liebes Team des Reisekontors, liebe Frau Emich,
2 Wochen ist es jetzt her, dass ich aus der wunderschönen Stadt Venedig wieder zu Hause bin, die körperlichen „Mühen“ längst wieder vergessen habe.
Die Fülle der Bilder und Eindrücke aber sind drin und nicht vergessen.
Ich wollte mich noch mal ganz ganz herzlich bei Frau Emich – dem Reisebüro – bedanken.
Mir hat es sehr gefallen, dass die Reise bis zum letzten Gepäckstück auf dem Hotelzimmer so ausgezeichnet organisiert war.Das reichhaltige Programm und die hervorragende Führung von Martina fand ich sehr beeindruckend. Ebenso auch die Menschen, die noch individuell in Venedig ihr Wissen an uns weitergegeben haben.Den Herrn mit seinem Vivaldi-Wissen und seinem verschmitzten Lächeln fand ich ganz Besonders. Natürlich auch den Gondel-Bauer.
Frau Emich war immer ansprechbar, freundlich und hilfsbereit, das fand ich für mich gut, war ich doch länger nicht allein unterwegs.  Der Gesamtpreis der Reise, den ich erst mal als nicht gering angesehen habe, ist aus meiner jetzigen Sicht ABSOLUT gerechtfertigt. Auch da meine positive Meinung.
In diesem Sinne
herzliche Grüsse aus Ottensen in die Eppendorfer Landstr. Ihre Renate Holm

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Goldglanz für die Ewigkeit – Sonderreise vom 12.03.-16.03.2016

Die große Mosaikkunst in Ravenna und Venedig, war das Thema unserer Sonderreise im Frühjahr 2016

Die Sonne begrüßte uns bei unserer Ankunft in Bologna. Hier erwartete uns der Bus, der uns nach Ravenna brachte, wo wir in einem schönen Palazzo in der Altstadt logierte. Franco, unser Stadtführer für die nächsten beiden Tage, erwartete uns vor der Basilika San Apollinare, vor den Stadttoren Ravennas, eine klassische Basilika aus dem sechsten Jahrhundert mit beindruckendem Mosaikschmuck. Dies war eine wunderbare Einstimmung auf die nächsten Tage. Die Mosaikkunst in Ravenna ist stark beeinflusst von der byzantinischen Kunst, denn im V. und VI. Jahrhundert in denen viele der Mosaiken entstanden, gehörte die Stadt zum Oströmischen Reich. Mit Francos fachkundiger Begleitung besuchten wir die Kirchen, Baptisterien und das Mausoleum der Gallia Placidia, alle mit ausdrucksstarken und wunderbar farbigen Mosaiken. Wir haben in Ravenna aber nicht nur schöne Mosaiken gesehen, sondern auch viel italienischen Flair in der Altstadt erlebt und gute italienische Küche genossen.
Nach zwei Tagen machten wir uns auf den Weg nach Venedig. Auch hier hatten wir Glück, als wir in Venedig in die Wassertaxen stiegen, strahlte die Sonne vom Himmel und die Fahrt zum Hotel direkt hinterm Markusplatz gelegen, war eine wunderschöne Panoramafahrt.
Martina, unsere Reiseführerin für die nächsten beiden Tage, begleitete uns nachmittags in den Dogenpalast, die Machtzentrale der venezianischen Republik für über tausend Jahre.
Nun hatten wir in Ravenna ja schon viele Mosaiken gesehen, in Venedig sollten wir erfahren, wie Mosaiksteine entstehen. Wir besuchten eine der wenigen Glaswerkstätten, in der noch in Handarbeit Mosaiksteine hergestellt werden, die für die Restaurierungen z.B. des Markusdoms oder der Sagra Familia in Barcelona benötigt werden. Auch moderne Künstler bestellen hier Mosaiken genau in den Farbschattierungen, die sie für Ihre Kunstwerke benötigen. Für die goldenen Mosaiksteine wird echtes Blattgold verwendet. Anschließend besuchten wir den letzten Goldhämmerer, der noch in Handarbeit Blattgold hämmert. Seine Werkstatt befindet sich im Wohnhaus in dem Tizian gelebt hat. Nachdem wir nun schon in Tizians Wohnhaus waren, wollten wir es nicht versäumen einige seiner Werke zu sehen und besuchten während des Rundgangs am Nachmittag die Frari Kirche und S. Giovanni Elemosinario.
Der Höhepunkt der Reise sollte am Abend kommen. Martina führte uns in den fürs Publikum geschlossenen Markusdom. Nachdem wir alle Platz genommen hatten, ging das Licht ganz aus und dann wurde nur für uns der gesamte Dom erleuchtet – es glitzerte und funkelte in Gold und der gesamte Bilderteppich der Mosaiken wurde sichtbar. Eine ganze Stunde hatten wir Zeit uns an dieser Pracht satt zu sehen. Man kann es nicht anders sagen, beseelt verließen wir den Dom.
Am Mittag des letzten Tages fuhren wir mit einem Privatboot durch die Lagune – vorbei an Burano, Murano und auch der Gemüseinsel Sant‘ Erasmo nach Torcello. Auf Torcello gibt es zwei Highlights. Die Locanda Cipriani – weltweit bekannt für seine gute Küche, hier speiste schon Hemingway, die Queen, Lady Di und viele andere Berühmtheiten. Nach einem leckeren Mittagessen widmeten wir uns dem zweiten Highlight. Der Dom von Torcello – sie war die erste Bischofskirche von Venedig und ist ausgeschmückt mit einem Mosaik über das Jüngste Gericht, das in seiner Bildhaftigkeit nicht zu übertreffen ist.

Vielen Dank an Herrn Dr. Dreschen für die schönen Fotos!

Fazit: Alle Reiseteilnehmer waren begeistert, wir hatten wunderschöne Kunst gesehen, einen Einblick in zwei besondere Handwerksbetriebe bekommen, die noch nach alter Tradition arbeiten und ein unvergessliches Erlebnis im Markusdom.

Wenn Sie Interesse an unseren Sonderreisen haben, senden wir Ihnen gern die Programme zu.

Petra Emich

 

 

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Fazination Pompeji – Sonderreise vom 04.06. bis 08.06.2015

Das Thema unserer Sonderreise war „wie haben die Menschen in der Antike gewohnt und gelebt“. Um hierüber mehr zu erfahren machten wir uns auf den Weg nach Neapel.

 

Dort angekommen wurden wir von Rita, unserer Reiseführerin begrüßt. Nachdem wir uns bei einer Pizza gestärkt hatten, ging es ins Archäologische Nationalmuseum, indem viele Fundstücke aus den verschütteten Vesuv Städten Pompeji und Herculaneum aufbewahrt werden. Wir bekamen wunderschöne Mosaiken, Skulpturen und Fresken zu sehen, viele davon hatten wir schon vor langer Zeit in unseren Schulbüchern gesehen. Unser Hotel in Neapel lag am Rande der Altstadt und war eine Oase der Ruhe inmitten der trubeligen Stadt. Den Abend genossen wir bei einem exzellenten Abendessen an der Promenade von Neapel.
Am zweiten Tag fuhren wir morgens nach Pompeji. Unter Ritas fachkundiger Leitung machten wir einen Rundgang durch die im Jahre 79 n. Chr. durch den Vesuvausbruch verschüttete Stadt. Wir besuchten die Theater, den Isis Tempel, die Thermen, das Forum und erfuhren viel über das öffentliche Leben im ersten Jahrhundert nach Christus. Zum Abschluss hatten wir die Möglichkeit, die wunderschön freskierte Villa dei Misterie zu besichtigen. Nachmittags führte uns Rita zu den „Ville Stabie“ in der Nähe von Pompeji. Wir bekamen einen guten Eindruck, wie die reiche Oberschicht im Römischen Reich, gelebt haben muss. Die Villen waren einst gänzlich mit Wandmalereien bedeckt, von denen noch viele zu bewundern sind.
Am dritten Tag eroberten wir Neapel zu Fuß. Neapel war vom späten Mittelalter bis ins 18 Jahrhundert nicht nur die drittgrößte italienische Stadt sondern auch politisch und kulturell sehr bedeutend, was man heute noch spüren kann. Zu Neapel gehören aber auch die vielen jungen Menschen, winkeligen Gassen, der hektische Verkehr, viel Schmutz und Armut. Nach dem Mittagessen hatten wir Gelegenheit die Stadt individuell zu erkunden.
Am vierten Tag führte uns Rita nach Herculaneum, dieses war in der Antike eine provinzielle Kleinstadt und so bekamen wir eine Eindruck, wie der römische Durchschnittsbürger wohl gelebt hat. Wir sahen Wohnhäuser, Geschäfte, Garküchen, Weinläden und Badehäuser. Nach dem Besuch von Herculaneum fuhren wir zu einem Weinproduzenten am Vesuv und erfuhren vom Wohl und Weh der Weinbauern am Vesuv. Natürlich bekamen wir auch eine Kostprobe des hier produzierten „Lacryma Christi“. Sozusagen als Höhepunkt und Abschluss unserer Reise führte uns Rita noch in die Villa Oplontis, deren reiche Wanddekoration uns nachdrücklich beeindruckte. Am Abend genossen wir am Hafen von Neapel ein ausgezeichnetes Fischmenu mit Blick aufs Meer.
Fazit: Wir haben in kurzer Zeit viel gesehen und einen tiefen Einblick in das Leben der Städte am Vesuv bekommen. Wir haben aber auch die süditalienische Atmosphäre genossen, den ständigen Blick auf Vesuv und Meer und last but not least die gute neapolitanische Küche.
Wenn Sie Interesse an unseren Sonderreisen haben sprechen Sie uns an, wir nehmen Sie gern in unseren Verteiler auf.

Petra Emich

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Sonderreise Ligurien – Region zwischen Bergen und Meer

Frohgelaunt machten sich 22 reiselustige Teilnehmer auf den Weg nach Genua. Dort angekommen erwartete uns schon unsere charmante Reiseleiterin für die nächsten Tage. Wir machten uns gleich auf zu unserem ersten Spaziergang durch die berühmte „strada nuova“  mit ihren prächtigen Renaissance- und Barockpalästen.

Wir besuchten die  Palazzi  Rosso und Bianco und bestaunten neben den vielen Kunstwerken  u.A. von Caravaggio und Van Dyck auch die berühmte Geige  „Guarneri del Gesù“, die einst Paganini.  Bevor wir uns auf die Weiterfahrt nach Rapallo machten, genossen wir in einem typischen Fischrestaurant der Altstadt ein köstliches Abendessen. Unser Hotel lag etwas oberhalb von Rapallo mit schönem Blick auf das  Meer. Der persönliche Service der Besitzerfamilie sorgte dafür, dass wir uns von Anfang an wohlfühlten.

Nach dem Frühstück  am zweiten Tag erkundeten wir zuerst Rapallo, wir fuhren mit der Seilbahn hinauf zur Wallfahrtskirche Monteallegro und genossen, bei strahlendem Sonnenschein den Blick auf die Bucht von Rapallo. Nach einem Bummel durch Rapallo und dem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir weiter  zum  Kloster La Cervara. Die Anlage stammt aus dem 16. Jh. und beindruckt vor allem durch die herrliche italienische Gartenanlage. Auf der Terrasse des Gartens mit wunderbarem Blick genossen wir Häppchen und einen Aperitif.

Am dritten Tag ging es  die Küste entlang in südliche Richtung.  In Chiavari, dessen Ursprünge auf das 7. Jh. zurückgehen, besuchten wir den Palazzo Rocca und bekamen einen Eindruck, wie adelige Familien Ende des 19. Jhd. gelebt haben, auch hier konnten wir die schöne Gartenanlage besichtigen. Nach dem Mittagessen besuchten wir die wunderschöne Kirche San Salvatore dei Fieschi, sie ist die bedeutendste romanisch-gotische Kirche der gesamten Küste,  .  Weiter ging es nach Sestri Levante, wo sich der Golf Tigullio schließt. Berühmt ist Sestri Levante für die beiden Buchten – der Bucht des Schweigens und der Märchenbucht, die an die Anwesenheit von H.C. Andersen erinnert.  Das Highlight des Tages war das Abendessen. Hoch über dem Meer, auf einer traumhaft schönen Terrasse, genossen wir sowohl das exzellente Menü als auch den tollen Blick.

Auch am Freitag strahlte die Sonne vom Himmel und das Meer war spiegelglatt, so stand unserem Bootsausflug um die Halbinsel von Portofino nichts im  Wege. Unser erstes Ziel war das Kloster San Fruttoso, das man nur über das Meer erreichen kann. Diese Klosterbucht ist ein Idyll auf engstem Raum und die Klosterkirche gehört zu den ältesten Kirchen Liguriens. Nach der Besichtigung nahmen wir wieder die Fähre und fuhren in den mondänen Badeort  Portofino. Hier hatten wir Gelegenheit zu Bummeln und Zeit von einem der vielen Cafes das bunte Treiben am Hafen und auf der Piazza zu beobachten. Abends ging es zurück  nach Rapallo, wo wir an der Strandpromenade unser gemeinsames Abendessen genossen.

Samstag war es schon wieder Zeit Abschied zu nehmen.  Wir machten uns morgens auf den Weg nach Genua und bummelten dort noch durch die Altstadt und hatten ein letztes Mal Gelegenheit die gute ligurische Küche zu genießen, bevor wir uns mit vielen neuen Eindrücken auf den Weg zum Flughafen und zurück nach Hamburg machten.

Fazit: Ligurien ist eine ausgesprochen reizvolle Region. Genua ist eine lebendige und fazinierende Stadt, in der es viel zu entdecken gibt. Die Küstenorte sind malerische und bieten sowohl kulturell als auch landschaftlich viele Höhepunkte.

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Rom Sonderreise 2013

Von der Antike bis in die Moderne – Spaziergänge durch Rom
Sonderreise vom 14.11.-18.11.13

Guter Stimmung machten sich 20 Teilnehmer auf den Weg in die ewige Stadt, die uns mit Sonnenschein empfing. Nachdem wir uns bei einem Tramezzino und einem Prosecco gestärkt und eingestimmt hatten, machten wir einen Spaziergang durch Trastevere, eins der noch sehr ursprünglichen römischen Stadtviertel und besuchten die mit Mosaiken wunderschön ausgeschmückte Kirche Santa Maria.

Anschließend ging es ins Hotel Paolo VI, direkt am Petersplatz gelegen. Die Terrasse mit wunderschönem Blick auf den Petersdom und Petersplatz sollten wir in den nächsten Tagen noch öfter genießen.  Den Tag beschlossen wir mit einem gemeinsamen Abendessen in der Nähe des Hotels.

Um auch wirklichen Romkennern etwas Neues zu bieten, besuchten wir am Freitag   den wenig bekannten aber sehr interessanten Palazzo Praz, der uns einen guten Einblick in das Leben des römischen Bildungsbürgertums des 19. und 20. Jahrhunderts bot. Auch der anschließende Besuch der Kirche SS. Apostoli bot  ein besonderes Kunsterlebnis. Bei Wartungsarbeiten wurde 1959 zwischen der Basilika und dem benachbarten Palazzo Colonna die Wandgemälde der Kapelle des Kardinals Giovanni Bessarione entdeckt. Diese Wandgemälde wurden 1464 und 1468 von Antoniazzo Romano (1430 – 1508/12) ausgemalt und sind nach der Restaurierung jetzt  auf Vorbestellung zu besichtigen. Beim Mittagessen hatten wir Gelegenheit die neue  italienische Küche zu testen, basierend auf traditionellen Rezepten mit modernem Schliff wurden schmackhafte Gerichte und gute Weine serviert. Gut, dass das Nachmittagprogramm den Besuch der Kapitolinischen Museen vorsah, so störte der Regen nicht und wir genossen den Blick auf die weltberühmten Skulpturen und den Blick vom Museum auf das Forum Romanum. Der Abend war zur freien Verfügung und in kleinen Grüppchen machten wir uns auf den Weg, den Abend zu genießen, welchen wir  am späteren Abend mit einem Drink auf der Terrasse des Hotels beschlossen.

Am Samstag hatten sich die Regenwolken wieder verzogen, so dass wir nach dem Besuch der Palazzo Barberini mit seiner berühmten Gemäldegalerie unseren Bummel durch die Altstadt vorbei am Trevibrunnen und der Spanischen Treppe genießen konnten. Auch heute hatten wir wieder Gelegenheit  zu einem besonderen Mittagessen, es gab ein vegetarisches Buffet,  die Auswahl war groß und die Speisen vorzüglich. Dass das Restaurant bei römischen Familien sehr beliebt ist, konnten wir daran erkennen, dass die Römer geduldig in der Warteschlange standen, bis ein Tisch frei wurde. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und so konnte jeder nach Herzenslust  rund um die Spanische Treppe bummeln und shoppen und das römische Treiben am Wochenende beobachten. 

Der Sonntag stand im Zeichen der Antike. Erst besuchten wir das Nationalmuseum im Palazzo Massimo mit seinen wunderschönen Skulpturen, Mosaiken und Fresken aus den Villen der Kaiserzeit. Nach dem Mittagessen, dass heute traditionell römisch bäuerlich war, machten wir uns auf den Weg zum Forum, wo wir das einstige Machtzentrum des römischen Weltreichs durchwanderten. Den Besuch und Rundgang durch den Petersdom, die wichtigste Kirche der katholischen Welt, hatten wir uns für den letzten Tag aufbewahrt. Anschließend war noch etwas Zeit für einen Bummel oder einen Kaffee, bevor es schon wieder Zeit wurde, sich auf den Heimweg zu machen. Da wir aber alle eine Münze in den Trevibrunnen geworfen haben, ist eine Rückkehr in die ewige Stadt ja gewiss.

Eine geführte Gruppenreise ist für alle empfehlenswert, die mit Gleichgesinnten und unter fachkundiger Leitung ein gut ausgearbeitetes Besichtigungsprogramm erleben wollen. Wir bereiten unsere Sondereisen mit viel Liebe zum Detail vor. Sollten Sie Interesse an einer unsere Sonderreisen haben, schauen Sie unter der Rubrik „Sonderreisen“ und sprechen Sie uns gern an.

Petra Emich

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Karneval in Venedig

Die Reise zum Karneval haben wir für unsere Kunden geplant und  begleitet.

Wenn Petrus zürnt

Leider schüttete es wie aus  Eimern als wir in Venedig ankamen. So stellten wir das Besichtigungsprogramm kurzer Hand für den Nachmittag um und besichtigten den Palast Ca Rezzonico anstatt den geplanten Stadtrundgangs zu machen. Sogar der Einzug der Jungfrauen auf dem Markusplatz, der traditionell das erste Karnevalwochenende einläutet, musste wegen der Wetterverhältnisse abgesagt werden. Nicht verzagend genossen wir am Abend gemeinsam ein typisch venezianisches Menue in einem nahegelegenen Ristorante.

Kostüme und Kirchen

Am Sonntag wurden wir für unsere Geduld belohnt, strahlender Sonnenschein den ganzen Tag, so konnten wir uns mit Fotoapparaten bewaffnet in das Getümmel rund um den Markusplatz stürzen. Wunderschöne Kostüme, teils historisch, teils phantasievoll bekamen wir vor der Kulisse dieser einmaligen Stadt zu sehen. Wer wollte hatte am Nachmittag Gelegenheit einige der besonders schönen Kirchen Venedigs zu besichtigen. Auch hier waren wir vom Wetter begünstigt, vom Turm der San Giorgio Kirche konnten wir über den Markusplatz hinweg bis zu den Alpen schauen.

Masken und Comedia del Arte

Auch am Montag hatten wir strahlenden Sonnenschein. In einem Maskenatelier bekamen wir eine Einführung in die Herstellung, und die Geschichte der venezianischen Masken, die zum größten Teil aus der Comedia del Arte stammen. Bevor wir uns erneut dem Treiben auf dem Markusplatz widmeten, besuchten wir noch mit Do.ssa Martina bekannte und weniger bekannte Ecke der Serenissima und selbst Venedigkenner lernten noch neue Aspekte kennen.

Fischmarkt und Ombra

Dienstagmorgen hatten wir noch Gelegenheit den Markt Venedigs am Rialto zu besuchen. Hier kauft der Venezianer seinen Fisch, Gemüse  und was er sonst noch so zum Leben braucht. Wir bestaunten das vielfältige Angebot und wenn wir auch keinen Fisch kauften, so  erstanden doch die meisten noch etwas, was sie mit nach Hause nehmen wollte. Anschließend genossen die meisten noch in der bekannten Vinothek „DoMori“ den in Venedig so typischen „ombra“. Voller Erlebnisse und Bilder machten wir uns am Dienstagnachmittag zurück auf den Heimweg.

Fazit: Venedig ist zu allen Jahreszeiten eine Reise wert – zum Karneval jedoch ein ganz besonders Erlebnis.

Konnte ich Sie neugierig machen?
Sprechen Sie mich gern an, ich freue mich darauf.

Petra Emich

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Sonderreise Rom 2012

Fast schon Tradition sind die von uns im November durchgeführten Studienreisen nach Rom. Mit 18 Reiseteilnehmern machten wir uns am 15.November auf den Weg nach Rom. Dr. Markus Kirchler, ein Altertumswissenschaftler,  der vielen Liebhabern der ewigen Stadt aus Deutschland bereits ein Begriff ist und dem wir das abwechslungsreiche Programm verdanken, nahm uns in Rom angekommen in Empfang.

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte uns Rom und bei einem richtig italienischen Tramezzino genossen wir den Blick von der Terazza del Pincio  über die ewige Stadt. Anschließend begaben wir uns auf einen Spaziergang von der Piazza del Popolo bis zur Spanischen Treppe, der Weg  führt  durch malerische Straßen mit herrlich italienischer Atmosphäre. An der Spanischen Treppe angekommen, nahmen wir einen Espresso wie schon einst Goethe im Cafè Greco ein, bevor wir uns auf den Weg zu unserem Hotel, dem Paolo VI machten. Dieses stilvolle 4*Hotel liegt direkt hinter den Colonnaden des Petersplatzes und von der kleinen Terrasse hat man einen wunderschönen Blick auf den Petersdom und den Vatikan. Wir beschlossen den Abend mit einem typisch italienischen Menü im Borgo.
Das Highlight der Besichtigungen am folgenden Tag, war der Besuch des sonst nicht öffentlich zugänglichen Teils, der Katakombe der Domitilla. Der Leiter der Kommission für christliche Archäologie führte uns in die christlichen Bestattungsriten ein und wir bekamen einen tiefen Einblick in das Verständnis der frühen Christen über Leben und Tod.
Am 3. Tag hatten wir Gelegenheit mit einem wirklichen Kenner den Vatikan zu besuchen und viele Dinge zu hören und zu sehen, die man sonst nicht zu sehen bekommt.
Der Ausflug am Sonntag führte uns in die Etruskerstadt Ceveteri, ca. 45 km von Rom entfernt. Es sind zwar keine Städte der Etrusker erhalten geblieben, aber ihre Totenstätten, die Nekropolen, geben ein genaues Bild über ihre Lebensweise.  Bei einem opulenten Mittagessen in einer Fattoria  nahe der Ausgrabungsstätten, erlebten wir nicht nur die römische Küche sondern auch das Familienleben der Römer am Wochenende.
Der Besuch der Vatikanischen Museen mit seinen großen Kunstwerken  beschloss das Programm.
Viele schöne Dinge haben wir gesehen, viel Neues erfahren, gut gegessen und getrunken und schon viele Idee, was wir im nächsten November ins Programm nehmen können.

Fazit: Wer in kurzer Zeit viel erleben und fundierte Erläuterungen zum Gesehenen haben möchte, für den ist eine organisierte Studienreise eine gute Wahl. In unseren selbst organisierten Reisen bieten wir immer Programmpunkte, das Sie sonst nicht angeboten bekommen.

Sprechen Sie mich auch sehr gern an wenn Sie eine Gruppenreise mit Ihren Freunden, Sportkollegen oder anderen Interessengemeinschaften planen. Ich arbeite viele private Gruppenreisen aus und stehe Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Petra Emich

Zum Programm der Reise

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