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Diese Reise stand ganz im Zeichen der Musik. Höhepunkt war der Besuch der Opernaufführung von George Bizets „Carmen“ im Teatro La Fenice.

Nach der Ankunft am Flughafen Venedig bestiegen wir die Wassertaxen und fuhren an der Friedhofsinsel San Michele vorbei in das Becken von San Marco zu unserem Hotel. Der Palazzo Selvadego liegt direkt hinter dem Markusplatz, wohin unser erster Sparziergang am Nachmittag führte. Wir bewunderten die immense Pracht der Mosaiken im Markusdom und den weltberühmten Pala d’Oro. In einem schönen venezianischen Restaurant genossen wir ein gemeinsames Abendessen und ließen so den Tag ausklingen.

Am zweiten Tag unserer Reise hatten wir die Gelegenheit das Teatro la Fenice mit all seinen Räumen  zu besichtigen und alles über das berühmte Opernhaus zu erfahren. Nach dem verheerenden Brand  1996 wurde das Haus mit neuester Technik aber stilgetreu wieder aufgebaut. Wir waren sehr beeindruckt und freuten uns auf die abendliche Vorstellung. Anschließend besuchten wir das Konservatorium San Marcello. Im ehemaligen Palazzo der Dogenfamilie Pisani ist heute die Musikhochschule untergebracht und somit der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Bei einer Sonderführung zeigte uns die Bibliothekarin die teils prunkvollen Räume, besonders schön war der Konzertsaal. Im kleinen hauseigenen Museum konnten wir Musikinstrumente aus verschiedenen Jahrhunderten bestaunen. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, so konnte sich jeder nach seinen Wünschen auf den Abend vorbereiten. Die Aufführung war ein voller Erfolg, die Atmosphäre im La Fencie sehr stimmungsvoll, Sänger und Orchester sehr überzeugend, die Aufführung und das Bühnenbild sehr modern – wir waren begeistert.

Am dritten Tag wanderten wir auf den Spuren von Vivaldi und bekamen so die weniger bekannten Ecken Venedigs zu sehen. Vivaldi war Komponist, Dirigent und Hauskomponist des größten der vier Waisenhäuser seiner Zeit in Venedig – dem Ospedale della Pietà. Der für das Archiv zuständige Professor führte uns durch die Kirche und das Haus und berichtete viel über das Leben im Waisenhaus und den berühmten Komponisten. Anschließend besuchten wir das Instrumentenmuseum in der Kirche San Maurizio. Auch hier führte uns ein Fachmann durch die Ausstellung und erklärte uns viel über die Herstellung von Instrumenten und was diese so wertvoll macht. Nun hatten wir viel über die Musik im 18. Jahrhundert in Venedig erfahren. Nach dem Mittagessen besuchten wir den Palazzo Mocenigo, der bis in die 60-ziger Jahre des letzten Jahrhunderts in Privatbesitz war und dann in ein Museum umgewandelt wurde. Hier bekamen wir einen guten Eindruck wie eine adelige Familie in dieser Epoche lebte und wohnte. Der krönende Abschluss des Tages war der Blick vom Dach des ehemaligen Handelshauses der Deutschen in Venedig, direkt am Rialto. Nach langjähriger Renovierung ist dort heute ein Luxuskaufhaus untergebracht.  Wir hatten eine Reservierung für die Dachterrasse und konnten auf Venedig und das Hinterland genießen, den strahlenden Sonnenschein gab es als Zugabe.

Am vierten Tag standen zwei weitere Aspekte Venedigs im Mittelpunkt unseres Rundgangs – die Gondel und die Malerei. Es gibt noch vier Gondelbauer in Venedig, von denen wir einen in seiner Werkstatt besuchten. An einer Gondel, deren Bau fast abgeschlossen war, wurde anschaulich erklärt, worauf es bei einer Gondeln ankommt, was ihre wichtigsten Merkmale sind und wie sie gesteuert werden kann. Anschließend besuchten wir eine weitere wichtige Institution Venedigs: Die Scuola San Rocco. Die Scuole waren Laienbruderschaften, die sich sozialen Aufgaben widmeten und ihre Bruderschaftshäuser von berühmten Malern gestalten ließen. Die Scuola San Rocco wurde gänzlich von Tintoretto ausgemalt, wahrhaft imposant. Zwei weitere Lichtgestalten der venezianischen Malerei bekamen wir in der nahegelegenen Frari Kirche zu sehen, Bellini und Tizian. Tizians weltberühmte „Maria Himmelfahrt“ und Bellinis „sacra conversazione“. Nach diesem Kunstgenuß hatten wir noch einmal Gelegenheit die venezianische Küche zu genießen, bevor wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen machten und zurück nach Hamburg flogen.

Fazit: Eine gelungene Reise mit vielen schönen Eindrücken. Da wir sehr viele Anfragen für diese Reise hatten, haben wir sie zweimal durchgeführt.

Eine Teilnehmerin schrieb uns folgendes Feedback:

Liebes Team des Reisekontors, liebe Frau Emich,
2 Wochen ist es jetzt her, dass ich aus der wunderschönen Stadt Venedig wieder zu Hause bin, die körperlichen „Mühen“ längst wieder vergessen habe.
Die Fülle der Bilder und Eindrücke aber sind drin und nicht vergessen.
Ich wollte mich noch mal ganz ganz herzlich bei Frau Emich – dem Reisebüro – bedanken.
Mir hat es sehr gefallen, dass die Reise bis zum letzten Gepäckstück auf dem Hotelzimmer so ausgezeichnet organisiert war.Das reichhaltige Programm und die hervorragende Führung von Martina fand ich sehr beeindruckend. Ebenso auch die Menschen, die noch individuell in Venedig ihr Wissen an uns weitergegeben haben.Den Herrn mit seinem Vivaldi-Wissen und seinem verschmitzten Lächeln fand ich ganz Besonders. Natürlich auch den Gondel-Bauer.
Frau Emich war immer ansprechbar, freundlich und hilfsbereit, das fand ich für mich gut, war ich doch länger nicht allein unterwegs.  Der Gesamtpreis der Reise, den ich erst mal als nicht gering angesehen habe, ist aus meiner jetzigen Sicht ABSOLUT gerechtfertigt. Auch da meine positive Meinung.
In diesem Sinne
herzliche Grüsse aus Ottensen in die Eppendorfer Landstr. Ihre Renate Holm

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