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Toskana – Wenn Stein zu Leben erwacht

Marmor war schon in der Antike Baustein und Schmuckmaterial, er war ein Zeichen von Luxus, Macht, Ruhm und Reichtum. Der Marmor von Carrara gilt als einer der wertvollsten der Welt.  Von allen Künstlern, die in den Apuanischen Alpen nach dem Grundstein ihrer Werke suchten, ist Michelangelo der berühmteste. Das Hauptaugenmerk der 5-tägigen begleiteten Gruppenreise nach Florenz und in die Toskana lag daher auf den Bauwerken und Skulpturen ohne dass die anderen Kostbarkeiten der Toskana, die am Wege liegen vernachlässigt wurden. Auch die Kostbarkeiten aus Küche und Kellern der Toskana fanden ausreichend Beachtung.

Toskanareise

Programm

Freitag 13. April 2012
Nach der Ankunft fahren wir zur Piazzale Michelangelo, dem Platz mit der schönsten Aussicht auf diese einzigartige Kunstmetropole  und Stadt der Medici – dort stoßen wir mit einem Prosecco auf ein gutes Gelingen der Reise an.  Anschließend Transfer ins **** Hotel Plaza Lucchesi, direkt am Arno und nur wenige Schritte von der Altstadt entfernt gelegen. Am Nachmittag machen wir einen ersten Spaziergang durch Florenz.  Wir gehen zum Ponte Vecchio und  zur Piazza della Signoria, seit jeher das politische Zentrum der Stadt.  Hier begegnen uns in einer Art open air Museum Skulpturen  großer Künstler aus unterschiedlichen Epochen. Wir beschließen den Tag bei einem Abendessen in einem Altstadtrestaurant.

Samstag 14. April 2012
Wir beginnen mit dem Höhepunkt des Tages, der exklusiven Besichtigung der Empore der Taufkirche. Vor der Öffnung für das Publikum haben wir die Möglichkeit, alleine und ganz in Ruhe das prächtige Innere des Baptisteriums zu besichtigen.  Das Kuppelmosaik  ist ein Glanzpunkt der europäischen Mosaikkunst des Mittelalters. Das Baptisterium San Giovanni ist das älteste Gebäude am Domplatz. Die Außenwände des achtseitigen Baus sind mit 5 cm dicken Platten aus Marmor verkleidet.  Eine besondere Beachtung  gebührt den berühmten Reliefs an den Bronzetüren. Herausragend ist die Paradiestür Ghibertis am Ostportal. Der Dom Santa Maria del Fiore mit seiner imposanten Kuppel ist Wahrzeichen der Stadt und die viertgrößte Kirche der Christenheit. Die farbenprächtige Fassade aus rotem, weißem und grünem Marmor  sowie die  zahlreichen Skulpturen verdeutlichen, was die Florentiner aus Marmor  zu erschaffen vermochten.  Anschließend besuchen wir das bedeutendste Skulpturenmuseum der Renaissance, das Museo Nazionale del Bargello,  hier befinden sich Meisterwerke Michelangelos, Donatellos und Giambolognas. Nachdem wir uns bei einem Mittagsimbiss gestärkt haben, setzen wir das Besichtigungsprogramm fort.  In der Akademie steht der weltberühmte David, den Michelangelo im Alter von 26 Jahren schuf. Dem Schaffungsprozess Michelangeols kommt man aber am nächsten in den unvollendeten Figuren des Mattheus, der Gefangenen und der Pieta von Palestrina, die sich ebenfalls hier befinden. Am Abend gemeinsames Abendessen.

Sonntag 15. April 2012
Fahrt nach Carrara. Bei klarem Himmel sieht man noch heute, was Michelangelo von Carrara aus gesehen hat. Was dort oben in den Apuanischen Alpen wie Schnee in der Sonne glitzert,  ist Marmor. Noch heute sind ca. 300 Marmorbrüche rund um Carrara in Betrieb. Bei einem Besuch zweier Brüche erfahren wir, wie zu Zeiten Michelangelos und heute das edle Gestein abgebaut wurde und wird. Zu einer Vesper kehren wir in einer der typischen  Larderien ein. Hier wird der berühmte Lardo di Colonnata  hergestellt, Speck  der nach alter Tradition in Marmorbecken lagert und reift.  Rückfahrt nach Florenz und Abend zur freien Verfügung.

Montag 16. April 2012
Morgens verlassen wir Florenz und fahren nach Pienza, die Besichtigung dieser Kleinstadt bietet etwas Besonders und Einzigartiges: Ein Traum der Renaissance wurde hier wahr. Von Papst Pius II. Piccolomini als eine „ideale Stadt“ der Renaissance geplant, flossen nicht nur architektonische sondern auch philosophische Ideen bei der Planung mit ein. Pienza ist aber auch für den besten Schafskäse der Toskana berühmt, deshalb besuchen wir eine Käserei und werden hier bei einem Imbiss den Käse direkt verkosten. In der Renaissance benutzten viele Künstler Terrakotta wie z.B. Brunelleschi, der es für die Dachziegel des Doms von Florenz gebrauchte.  Auch Donatello, Andrea del Verrocchio und die Künstlerfamilie Della Robia schufen Kunstwerke aus Terrakotta. In einer Terrakottawerkstatt erfahren wir vieles über Herstellung und Verwendung dieses Materials. Weiterfahrt zur Abazzia di Monte Olivieto, ein mächtiges Kloster das mitten in einer waldigen Traumlandschaft liegt. Den Kreuzgang  haben Signorelli und Sodoma mit einem der schönsten Freskenzyklen der Renaissance geschmückt. Durch die Landschaft der Crete Sienesi fahren wir zu unserem nächsten Domizil, dem Borgo Scopeto Relais ****. Wunderschön gelegen etwa 10 km von Siena entfernt bietet es toskanischen Flair und moderne Bequemlichkeit. Am Abend gemeinsames Essen im Hotel.

Dienstag 17. April 2012
Heute widmen wir uns Siena, der Stadt der Contraden, des Palios und der Hl. Katharina. Die Stadt wurde auf drei Hügeln erbaut, die die Form eines Ypsilons bilden und in siebzehn Stadtbezirke,  die sogenannten contrade, eingeteilt ist. Am Schnittpunkt der drei Hügel  liegt in einer Mulde eine einzigartige, mittelalterliche Platzanlage – die muschelförmige Piazza del Campo. Umrahmt wird der Platz von herrlichen Privatpalästen, dem Torre del Mangia und dem Palazzo Pubblico, der eins der beeindruckensten Beispiele gotischer Architektur in Italien darstellt.

Die Lebensart der Siensen lernen wir beim Bummeln durch die Gassen und bei einem Capuccino im berühmten Cafe Nannini kennen. Sienas Dom thront am höchsten Punkt der Stadt.  Ein Meisterwerk Giovanni Pisanos ist die von heiligen Figuren belebte Domfassade.  Sein Vater Nicolò schuf die herrliche Kanzel im Inneren. Einzigartig ist der Marmorfußboden, mit seinen in den Stein eingeritzten und mit verschiedenfarbigem Marmor mosaikartig gestalteten Bildern, die Sybillen, Propheten, biblische Szenen sowie die Wappen der italienischen Städte zeigen. Über 40 Künstler haben zwei Jahrhunderte lang  an diesem prachtvollen Boden gearbeitet. Ein weiterer Höhepunkt des Doms ist die Liberia Piccolomini. Die anmutigen Fresken von Pinturicchio zeigen die wichtigsten Lebensstationen von Papst Pius II. Der Rückfahrt zum Borgeo und Nachmittag  zur freien Verfügung, das Abendessen im Hotel.

Mittwoch 18. April 2012
Heute fahren wir in die archaische Stadt Volterra, hoch im toskanischen Hügelland gelegen, mit Sehenswürdigkeiten von der Etruskerzeit bis ins Spätmittelalter. Die Einwohner leben heute unter anderem von der Verarbeitung des Alabasters, der rund um Volterra in zahlreichen Brüchen abgebaut wird. Beim Besuch einer Alabasterwerkstatt wird uns die Verarbeitung dieses Steins näher gebracht.  Bevor wir die Heimreise antreten, nehmen wir in wunderschöner Umgebung  ein typisches Mittagessen in einer toskanischen Fattoria ein. Am frühen Abend Rückflug von Florenz über Frankfurt nach Hamburg.

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